Monika's BLOG

Rund um die Themen Selbstwert, Selbstfürsorge, Stressbewältigung und Achtsamkeit.

Achtsam durch den Sommer: Wie du auch bei Hitze einen kühlen Kopf behältst

Drei einfache Achtsamkeitsübungen, die bei Sommerhitze innere Ruhe bringen.
Veröffentlicht am 20. Juli 2025

Gedankenkarussell stoppen: 3 einfache Achtsamkeitsroutinen für mehr innere Ruhe

Ich weiß, „Achtsamkeit“ ist so ein Wort, das man inzwischen fast schon nicht mehr hören kann. Aber keine Sorge: Das hier wird kein großer „Mach das jetzt“-Artikel mit komplizierten Übungen, die eh keiner dauerhaft macht.

Stattdessen teile ich drei ganz einfache Achtsamkeitsroutinen, die du ganz einfach in deinen Alltag einbauen kannst – ohne Druck und ohne große Erwartungen. Gerade wenn draußen die Hitze steht und dein Kopf einfach nicht zur Ruhe kommt, können diese kleinen Pausen helfen, wieder kurz bei dir selbst anzukommen.

Probier’s einfach mal aus. Ganz sanft. Ganz entspannt. Genau so, wie du gerade bist.

Sommer, Sonne, Stressgedanken?

Draußen brennt die Sonne, in deinem Kopf kreisen die Gedanken, du bist müde. Es ist gar nicht so leicht, bei Hitze einen kühlen Kopf zu bewahren. Denn auch wenn unser Körper langsam schaltet, läuft der Kopf oft noch im Hochbetrieb: To-do-Listen, Alltagsstress, innere Unruhe - und vieles mehr.

Gedankenkarusselle sind echte Energieräuber – besonders an heißen Tagen. Aber genau jetzt lohnt es sich, kleine Pauseninseln zu schaffen. Nicht mit Druck, sondern mit Achtsamkeit. Ganz leicht und alltagstauglich.

3 Mini-Routinen

Hier findest du drei Mini-Routinen, die dich dabei unterstützen können – erfrischend einfach und mit direkter Wirkung. Los geht’s:

1. Achtsamkeit beim Zähneputzen – Mini-Meditation im Badezimmer

Warum?
Weil wir sowieso zweimal am Tag putzen – nutzen wir doch die zwei Minuten, um kurz bei uns selbst einzuchecken.

So geht’s:

  • Spüre den Boden unter deinen Füßen.
  • Atme bewusst ein und aus.
  • Lenke deine Aufmerksamkeit auf das, was du gerade tust: den Zahnpastaschaum, die Bewegung, das Geräusch.
  • Wenn Gedanken kommen – kein Problem. Einfach wieder zurück zum Hier und Jetzt.

Was bringt das?
Du trainierst deinen Geist, präsent zu sein – und unterbrichst automatisch Grübelschleifen. Eine kleine Insel im Autopilot-Alltag.

2. Der 5-Minuten-Achtsamkeitsspaziergang

Warum?
Frische Luft, Bewegung und Bewusstsein – die Kombi kann Wunder wirken, vor allem bei festgefahrenen Gedanken.

So geht’s:

  • Geh langsam, bewusst. Ohne Handy.
  • Spüre deine Schritte. Höre auf die Geräusche um dich herum.
  • Lass den Blick schweifen, nimm Farben, Formen, Licht wahr.
  • Kein Ziel, kein Tempo – einfach nur wahrnehmen.

Was bringt das?
Dein Kopf bekommt eine Pause – dein Körper übernimmt. Du sammelst dich neu und nimmst Abstand von inneren „Dauer-Sendern“.

3. Abend-Check-In: 3 Fragen vor dem Einschlafen

Warum?
Abends kommt oft alles hoch, was wir tagsüber „weggeschoben“ haben. Ein bewusster Check-In kann helfen, abzuschließen – liebevoll und ohne Bewertung.

So geht’s (im Bett, Augen zu oder im Notizbuch):

  1. Was war heute schön – auch wenn es klein war?
  2. Wofür bin ich heute dankbar?
  3. Was darf ich jetzt loslassen?

Was bringt das?
Du gibst deinem Tag einen Abschluss, richtest den Blick aufs Positive – und signalisierst deinem Nervensystem: Jetzt ist Ruhe. 

Weitere Tipps findest du in meinem Blogartikel Anti-Stress-Ideen.

Fazit: Achtsamkeit darf leicht sein

Achtsamkeit heißt nicht, perfekt oder immer gelassen zu sein. Es heißt, sich selbst wieder zu spüren – auch zwischen zwei Terminen oder mitten im Alltag.

Diese kleinen Routinen können ein Anfang sein. Vielleicht findest du deinen eigenen Weg daraus – raus aus dem Gedankenkarussell, rein in mehr innere Ruhe.

Wenn du das Gefühl hast, du drehst dich gerade öfter im Kreis und findest allein schwer raus: Ich begleite dich gern.
In meiner Praxis schauen wir gemeinsam, was du brauchst, um wieder mehr bei dir selbst anzukommen – ganz in deinem Tempo.

Zitat des Tages dazu:

„Achtsamkeit beginnt da, wo wir wieder spüren, dass wir da sind.“ 

(Thich Nhat Hanh)

Ganz ohne Leistung, ganz ohne Druck – nur du, im Hier und Jetzt

Du bist so wie ich ein Fan von Zitaten? Weitere Zitate findest du auch in meinen Sammlungen:


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Wer schreibt hier eigentlich?

Ich bin Monika Neuwinger, Heilpraktikerin (Psychotherapie) und deine Expertin zu den Themen Selbstwertstärkung sowie Stressbewältigung und Veränderungsprozesse. 


Manche sagen auch liebevoll über mich "Erste-Hilfe-Leisterin" bei stressigen (Job-)Situationen und "ReAnimateurin" bei Rückfällen in alte Verhaltensmuster.


Mehr zu mir, meiner Praxis und meiner Arbeit findest du auf meiner "Über Mich"-Seite.