Es sind nicht die Dinge selbst, die uns beunruhigen.
Sondern die Ansichten, die wir von ihnen haben.
(Epiktet, griech. Philosoph, ca. 50-138 n.Chr.)
Wege entstehen dadurch, dass wir sie gehen
Franz Kafka, (1883-1924)
Don`t push the river it flows by itself
Fritz Pearls
"Der Ton der Klangschale berührt unser Innerstes..." Peter Hess

Monika Neuwinger - Traumatherapie & Psychotherapie in Köln

Heilpraktikerin (Psychotherapie)

 Ängste

Angst gehört zum Leben dazu und hat eine Schutzfunktion. Sie ist an sich eine gesunde Reaktion auf Bedrohung (sei sie real oder befürchtet). Der Körper rüstet sich, um mit der Bedrohung durch Kampf oder Flucht umgehen zu können: Das Herz schlägt schneller, um die Muskulatur mit mehr Sauerstoff zu versorgen. Der Muskeltonus wird höher, damit möglichst schnell mit Bewegung reagiert werden kann. Diese und all die anderen vegetativen Symptome der Angst dienen unserem Körper dazu, sich zu wappnen und werden erst in unseren Köpfen mit einer negativen Bewertung versehen. Das Gefühl erhält einen Namen: Angst - und wird als sehr unangenehm bewertet.

Angststörungen zählen zu den häufigsten psychischen Erkrankungen. Sie werden unterschieden nach Ängsten ohne konkrete Ursache (dazu gehören die Panikstörung sowie die generalisierte Angststörung) und Ängste mit konkreter Ursache (hierzu zählen soziale Phobien, die Agoraphobie und isolierte Phobien wie z. B. Angst vor Hunden, vor Höhe, vor Bewertungen durch andere, Flugangst, Prüfungsangst, Versagensangst, Zahnarztangst, u. a.). Typisch für viele Ängste ist, dass sie häufig von Panikattacken begleitet werden. Abgesehen von den psychischen Beschwerden können sie die betroffenen Menschen auch körperlich stark beeinträchtigen. Dabei erkennen die betroffenen Menschen in der Regel, dass ihre Angst übermässig oder sogar unbegründet ist. Und trotzdem fallen sie häufig in ein Vermeidungsverhalten vor der Situation, was auch den Lebensalltag beeinträchtigt und häufig den Selbstwert und das Selbstbewusstsein einschränkt. Und manchmal sogar in eine Depression führen kann.

Kennen Sie solche Situationen:

  • Ich muss einen Vortrag halten - hoffentlich versage ich nicht...
  • Oh Gott... morgen habe ich Prüfung. Ich bekomme bestimmt ich einen black out...
  • Hoffentlich stehe ich nicht im Zentrum der Aufmerksamkeit...
  • Eigentlich müsste ich zum Zahnarzt - aber allein der Gedanke treibt mir den Schweiß auf die Stirn.
  • Eigentlich fühle ich mich in dem, was ich tue, sicher - aber wenn mich alle anschauen, bekomme ich kein Wort mehr heraus.
  • Ich weiß selbst, dass ich mich verrückt mache - aber ich kann nicht anders.
  • Angst zu versagen, Angst nicht gut genug zu sein

Was steckt hinter Ängsten?

Erstaunlicherweise wird in Fachkreisen auch heute noch diskutiert, wie Ängste entstehen - und es werden Faktoren genannt wie die genetische Disposition als angeborene Reaktionsweise, eine echte bedrohliche Erfahrung, Lernerfahrungen (z. B. eine Mutter, die Angst vor Spinnen hat) als auch Stresszustände oder Überlastungen.

Verlassen wir einmal die üblichen Pfade und gehen in Richtung energetische Psychologie, so ist die Ursache aller körperlichen und seelischen Symptome eine Störung im Energiesystem des Körpers. Und demnach ist auch die Angstproblematik auf eine Blockade oder Störung in den Energieflüssen zurückzuführen - aufgrund einer Störinformation, die sich im System festgesetzt hat. Diese Störinformationen müssen für eine wirksame Behandlung aufgespürt und aufgelöst werden.

Sicherlich spielen die zuerst genannten Faktoren wie Erlebnisse, Erfahrungen, Überlastungen etc. eine Rolle bei der Entstehtung von Ängsten und Phobien - die Frage ist jedoch, welche Informationen daraus sich als "Störfeld" in Ihrem System festgesetzt hat. Deswegen ist es wichtig, die Symptome nicht nur kognitiv zu behandeln sondern auch die emotionale Komponente.

Was können Sie gegen Ihre Angst tun?

Die gute Nachricht: Ängste gehören zu den psychischen Erkrankungen, die als gut behandelbar gelten. Wichtig ist ein Verständnis für die Hintergründe, wie Angst und Panikattacken entstehen und den Teufelskreis der Angst zu unterbrechen. Bei mir in der Praxis hat sich der methodenübergreifende Ansatz aus verhaltenstherapeutischen Elementen in Verbindug mit der EFT-basierten Klopfakupressur bewährt. Bei erinnerbaren Situationen, die Auslöser für Angst waren, können wir auch mit TBT arbeiten. Vereinbaren Sie einfach einen Termin für ein erstes Gespräch und wir überlegen gemeinsam, wie ich Sie unterstützen kann.

PS: Wussten Sie, dass Stress & Burnout häufig Ängste als Hintergrund haben? Und dass hinter Selbstzweifeln, Selbstwertproblemen Ängste stehen?

 

Weiterführende Informationen über Angsterkrankungen und deren Hintergründe habe ich in diesem Artikel unter Aktuelles erläutert: Link