Monika's BLOG

Rund um die Themen Selbstfürsorge, Stressbewältigung und Achtsamkeit.

Wege zu einem stressfreien Alltag

Du suchst einen Weg zu einem stressfreien Alltag?

Wünschst du dir manchmal auch einen stressfreien Alltag, eine Art Patentrezept für Wege zu einem stressfreien Alltag? Ich glaube, das wünscht sich fast jeder Mensch einmal. Denn auch wenn Stress per se nichts Negatives ist… ist zu viel Stress vorhanden, fordert er dich ganz schön und überlastet dein komplettes System. Natürlich gibt es Programme und Kurse, wie du einen Weg aus dem Stress findest sowie professionelle Unterstützung im Rahmen einer Therapie oder Beratung. Um einen Weg aus dem Stress heraus zu finden, geht es häufig erst einmal darum herauszufinden, was genau dich eigentlich stresst. Dafür ist zum Beispiel die „Stressampel“ sehr hilfreich mit ihren 3 Fragen bzw. Punkten:

  • Ich gerate in Stress, wenn...
  • Ich setze mich selbst unter Stress bzw. Druck, indem...
  • Wenn ich im Stress bin, dann...

Mehr dazu und was eine alltägliche Situation mit psychischer oder emotionaler Gesundheit zu tun hat, kannst du in meinem Blogartikel „Stress erkennen - Stress analysieren mit  3 Fakten zum Thema Stress und Fragen aus der Stressampel“ nachlesen.

Doch… welche Wege führen denn nun zu einem stressfreien Alltag? Welche Wege zu weniger Stress kannst du selbst beschreiten?

Nun... natürlich ist eine Betrachtung aller Faktoren sinnvoll, wenn du nachhaltig gelassener werden und mit Stress anders umgehen möchtest. Doch manchmal braucht es auch ein wenig "Kosmetik", also erste Hilfe, um überhaupt die Kraft zu bekommen, etwas genauer hinzusehen. Ich stelle dir hier zwei kleine Bausteine vor, die du relativ leicht und schnell umsetzen kannst.

Das Entspannungstraining – entspannen und loslassen.

In meinem Online-Kurs „Das Lotusblüten-Prinzip“ geht es genau darum direkt im ersten Modul. Falls du dich fragst wieso – nun, das ist ganz einfach: du erzielst hier ganz schnell erste Erfolge, quasi als „Erste-Hilfe-Maßnahme“. Mit Entspannungsverfahren kannst du die Folgen langfristiger Beanspruchung kompensieren und dich auch im Alltag erholen. 

Ich finde das in Wikipedia sehr schön formuliert:

"Entspannungsverfahren sind übende Verfahren zur Verringerung körperlicher und geistiger Anspannung oder Erregung. Körperliche Entspannung und das Erleben von Gelassenheit, Zufriedenheit und Wohlbefinden sind eng miteinander verbunden."  Quelle: Wikipedia

Empfehlen kann ich dir die Entspannungsmethoden

Progressive Muskelentspannung:

Durch die bewusste An- und spätere Entspannung bestimmter Muskelgruppen entspannen sich dein ganzer Körper und dein Geist. Die Progressive Muskelentspannung ist ganz leicht zu erlernen und kann jederzeit angewendet werden – und das in fast jeder Position: im sitzen, stehen und liegen.

Autogenes Training:

Das Autogene Training ist ein Entspannungsverfahren, das auf Autosuggestion basiert – eine Form der Selbsthypnose. Die Ruhe und Entspannung erfolgen durch ein Umschalten der körperlichen Funktionen (z. B. Durchblutung, Pulsschlag, Atmung) in einen Ruhezustand. Während es sich bei der Progressiven Muskelentspannung um eine aktive Entspannungsmethode handelt, ist das Autogene Training eine passive Entspannungsmethode, weil du über gedankliche Konzentration zur Ruhe gelangst.

Atemtechniken, zum Beispiel Atembeobachtung:

Durch die bewusste Atmung fährt dein System herunter und du wirst ruhiger. Das hilft in fast allen Lebenslagen, wie ich finde. Wenn du mehr dazu wissen möchtest, empfehle ich dir meinen Blogbeitrag „Atmen – DIE Strategie für fast jede Lebenslage“.

Fantasiereisen:

Dein Gehirn kann erstaunlicherweise nicht zwischen Wirklichkeit und Erinnerung unterscheiden. Wenn du meinst, ich setze dir hier einen Bären auf… stell‘ dir doch mal vor, du hast eine Zitrone vor dir liegen… schnupperst daran… sie riecht ganz frisch… schneide sie gedanklich auf… der Geruch wird intensiver… du kannst fast den Zitronensaft spüren… Und? Konntest du dir die Zitrone vorstellen? Was ist in deinem Körper passiert, welche Reaktionen hattest du?

Die Redensart „Mir läuft das Wasser im Mund zusammen“ wenn du an etwas Bestimmtes zu essen denkst, die kommt nicht von ungefähr…

Meditation:

Meditation ist eine uralte Praxis, die Menschen seit Jahrtausenden hilft, aus dem  Gedankenkarussell auszusteigen, zur Ruhe zu kommen und inneren Frieden zu finden. Inzwischen hat sie auch ihren esoterischen Touch verloren, da neueste wissenschaftliche Untersuchungen mit Hirn-Scans Veränderungen im Gehirn belegen. Du kannst es dir ein wenig wie Trampelpfade im Gehirn vorstellen, die sich neue Wege suchen.

Natürlich gibt es noch viel, viel mehr Entspannungsmethoden. Bei regelmäßiger Anwendung reichen später kleine Einheiten, um dich sofort von Stress und Anspannung in die Entspannung zu bringen. Großartig, oder? Wie klingt das für dich?

Übrigens... habe ich für einen kleinen Einstieg das erste Modul aus meinem Onlinekurs "Das Lotusblüten-Prinzip" herausgelöst, damit es auch einzeln gebucht werden kann: "Entstressen - Mini-Urlaube und Kraftquellen im (Arbeits-)Alltag":

Entstressen Cover

Nicht ganz so gebräuchlich und dabei doch häufig unbewusst genutzt für einen stressfreien Alltag ist das

Genusstraining

Wusstest du schon, dass das Genusstraining ein wichtiger verhaltenstherapeutischer Behandlungsbestandteil ist? Es wird symptomunabhängig eingesetzt, um deine Ressourcen (wieder) zu entdecken. Genuss sorgt für einen Ausgleich bei bestehenden Belastungen und die Stärkung deiner Stresskompetenz.

Kennst du schon die „Acht Gebote des Genießens“?

1. Gönne dir Genuss

„Tun hätte ich schon gewollt – dürfen habe ich mich nicht getraut“ (Karl Valentin). Die Fähigkeit zum Genuss ist dir von Geburt an mitgegeben. Im Laufe der Zeit wird sie jedoch häufig unterdrückt oder verlernt. Gib dir die Erlaubnis, dir selbst etwas Gutes zu tun. Denn Genuss und Lebensfreude stehen dir zu – egal was andere dir dazu eingetrichtert haben.

2. Nimm‘ dir die Zeit zum Genießen

Klingt banal? Mag sein. Doch Hand aufs Herz: nimmst du dir regelmäßig die Zeit zum Genuss? Denn Genuss geht nicht unter Zeitdruck oder mal eben so zwischen Tür und Angel.

3. Genieße bewusst

„Willst du immer weiter in die Ferne schweifen? Sieh, das Gute liegt so nah! Lerne nur das Glück begreifen, denn das Glück ist immer da.“ (Johann Wolfgang von Goethe).

Willst Du wirklich genießen, nutze das Prinzip der Achtsamkeit, das im Hier und Jetzt sein – denn Genuss geht nicht nebenbei.

4. Schule deine Sinne für Genuss

Es kommt beim Genuss auf das Wahrnehmen von Nuancen an – schärfe deine Sinne dafür.

5. Genieße – aber auf deine eigene Art

Jeder Mensch ist individuell – und so bedeutet auch Genuss für jeden Menschen etwas anderes. Finde heraus, was DIR gut tut und - das ist mindestens genauso wichtig! -: finde heraus, was dir nicht gut tut.

6. Genieße lieber wenig, aber richtig

Viel ist nicht gleichbedeutend mit gut. Hier kommt es auf die Qualität an und nicht auf die Quantität.

7. Planen schafft Vorfreude

Bei mir ist es so, dass zum Beispiel die Urlaubsplanung mich total glücklich macht. Ich liebe diese Vorfreude – kennst du das auch? Also: Plane deine angenehmen Erlebnisse in deinen Alltag ein. Du schaffst damit Fakten und gehst auch in die Umsetzung – und du hast den angenehmen Effekt, dass du dich auf etwas Schönes freuen kannst.

8. Genieße die kleinen Dinge des Alltags

Nicht wenige Menschen versäumen das kleine Glück, weil sie wie paralysiert auf das große warten – häufig vergebens. Es geht darum, Genuss für den normalen Alltag zu finden. Sei offen dafür und dann wirst du eine Vielzahl von Glücksquellen in deinem alltäglichen Leben entdecken.

Und… hast du Anregungen bekommen oder wirst etwas konkret umsetzen? Lass‘ es mich gern wissen in den Kommentaren.

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